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Asini

Einführung


In Asini, das an einem hübschen, malerischen Hafen liegt, leben etwa 1.200 Einwohner. Nordöstlich von Nauplia, ist an den Fuß eines hohen, eiförmigen Berges gebaut, auf dessen Gipfel die Kapelle Pofitis Ilias steht. Die Einheimischen sind in erster Linie mit Viehzucht, Gartenbau und dem Bewirtschaften ihrer Zitrusbaum-Haine beschäftigt.     

Anfahrt
Man nimmt die Ausfahrt Argos-Nauolia auf der Autobahn von Athen nach Tripolis, fährt durch Nauplia und folgt dabei stets den Hinweisschildern nach Tolo. Etwa 1 km vor Tolo liegt Asini. Von Athen aus gibt es Auch eine direkte Busverbindung der KTEL (griech.: ΚΤΕΛ, Tel. 210 – 51 34 588) zu den Ortschaften Nauplia, Argos, Ligourio und Kranidi.   

Ein Blick in die Vergangenheit
Laut den geschichtlichen Daten waren die Einwohner Asinis die Verbündeten der Spartiaten, weshalb sie Konflikte mit den Argiern hatten. Als die Feindseligkeiten ein Ende fanden, zerstörte die Armee der Argier im Jahr 740 v. Chr. die gesamte Stadt Asini, worauf viele Bewohner ihren Heimatort verließen. Die 1922 beginnenden Ausgrabungen schwedischer Archäologen beweisen allerdings, dass die Gegend bereits seit der frühen Bronzezeit (3000 v. Chr.) bewohnt wird. Während der mykenischen Epoche war die Stadt mit den berühmten Mykenern verbunden, selbst Homer führt Asini in seinem «Katalog der Schiffe» als Mitstreiter der Griechen im Kampf gegen Troja an. Das antike Asini war eine Gesellschaft, in der die Dryopen lebten. Nach der Zerstörung durch die Argier, um das Jahr 700 v. Chr., lag die Stadt fast völlig verlassen da, erst um 300 v. Chr. sollten neue Siedler in die Gegend kommen. In der Zeit der Türkischen Herrschaft war die Gegend von den Türken «Tsaferaga» (griech.: Τζαφέραγα) genannt worden, was auf den Namen ihres Gouverneurs Aga-Tsafer zurückzuführen ist. Erst um das Jahr 1902 bekam das Dorf den Namen, den bereits die antike Stadt, die dort einmal gewesen war, geführt hatte: Asini.



Örtliche Veranstaltungen
Drei Panigirya (griech.: πανηγύρια – traditionelle Dorffeste) finden im Sommer statt. Das erste wird am 26. Juli zu Ehren der Heiligen Paraskevi veranstaltet, das zweite am 6. August, dem Tag der Verwandlung des Erlösers (griech.: Μεταμόρφωσης του Σωτήρα - Metamorphosi tou Sotira) und das dritte zu Maria Himmelfahrt am 15. August. Die typische, griechische Gastfreundschaft, Lieder und Tänze versprechen jedem Besucher eine wunderschöne Zeit bei diesen Dorffesten.                                                         Auch im Herbst, am 26. Oktober, wird ein großes Dorffest veranstaltet, es gilt dem Gedenken an den Heiligen Dimitrios den Wohlriechenden (griech.: Άγιος Δημητρίος του Μυροβλίτη – Agios Dimitrios tou Myrovliti), Ende Dezember schließlich feiert die ganze Gegend das «Fest der Mandarine».

Unterhaltung
Der köstliche Duft aus Grillstuben und Tavernen lädt zu jeder Tageszeit zum Essen ein, die Cafés sind ebenso fast rund um die Uhr geöffnet. Für Nachtschwärmer gibt es Diskotheken, Bars und auch Lokale mit Live-Musik. 

Örtliche Erzeugnisse
Das Dorf liegt in einer Ebene, die mit Zitrusbäumen bepflanzt ist, die Früchte sind in der ganzen Gegend bekannt für ihren saftigen, guten Geschmack. Auch Oliven und verschiedene Gemüsearten werden hier geerntet, von den Hängen der umliegenden Hügel wehen der Duft von wilden Bergkräutern, Kamille, Oregano und Thymian bis ins Dorf.    

 

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